Seminarreihe Argumentationstraining gegen rassistische Vorurteile und Ansätze für Konzeptplanung in der Gewaltprävention
| Thema | Seminarreihe Argumentationstraining gegen rassistische Vorurteile und Ansätze für Konzeptplanung in der Gewaltprävention freigegeben |
| Inhalt/Beschreibung | 1. und 2. Tag: Antidiskriminierung In Schulen treffen täglich unterschiedliche Meinungen, Werte und Haltungen aufeinander. Diese Vielfalt führt häufig zu Konflikten und kann durch gesellschaftliche Polarisierung verstärkt werden. Es entsteht ein „Wir gegen die Anderen", in dem absolute Wahrheitsansprüche aufeinandertreffen und Kompromissbereitschaft sinkt. Um in diesem Umfeld wieder konstruktiv miteinander umgehen zu können, braucht es eine veränderte Kommunikationskultur. Ziel ist es, Missstände und problematische Aussagen anzusprechen, ohne das Gegenüber abzuwerten. So sollen Ausgrenzung und Abwertung präventiv verhindert werden. Das Training zeigt Wege auf, wie Grenzen gesetzt, eigene Positionen klar formuliert und Wertekonflikte konstruktiv angesprochen werden können. Die Teilnehmenden lernen Kommunikationsstrategien kennen, die zu einem respektvollen Austausch auf Augenhöhe beitragen, Betroffene stärken und Gespräche auch in schwierigen Situationen ermöglichen. Die Fortbildung orientiert sich an wertschätzendem Umgang, gewaltfreier Kommunikation und systemischer Beratung. Inhalte können an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst werden. An dem 3. und 4. Tag entwickeln die Teilnehmenden konkrete, im Unterricht umsetzbare Maßnahmen zur diskriminierungssensiblen Prävention für ihre Klassen. Die Fortbildung umfasst u. a.: • Bedeutung von Rassismus und Diskriminierung im Kontext von Gewalt • Sensibilisierung für die Mechanismen von Vorurteilen und Ausgrenzung • Strategien für respektvollen Umgang und Umgang mit Provokationen • Reflexion der eigenen beruflichen Haltung • Bearbeitung praxisnaher Beispiele aus dem schulischen Alltag • Erprobung kommunikativer Handlungsmöglichkeiten • Umsetzung der Inhalte im Schulalltag von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulleitung und Eltern sowie deren Vertretungen |
| Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten | Auf der institutionellen Ebene erfahren die Lehrkräfte wie Prävention im Leitbild, der pädagogischen Haltung und Einstellung sowie partizipativer Formen in der Schule wirken können. Sie erhalten Blick auf mögliche Interventionen und der Nachsorge von aufkommenden Diskriminierungs- oder Rassismusfällen in ihren Schulen. |
| Themenbereich | Weiterentwicklung des Fachwissens, Didaktik und Methodik der Fächer, kompetenzorientierter Unterricht, Bildungsstandards |
| Fächer/Berufsfelder | kein Fachbezug |
| Zielgruppe(n) | Lehrkräfte, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst |
| Schulform(en) | Alle Schulformen |
| Veranstaltungsart | Einzelveranstaltung |
| Bildungsregion | Bildungsregion Darmstadt - Dieburg |
| Anbieter/Veranstalter |
SSA Darmstadt-Dieburg/Darmstadt Burkhard Bendig Rheinstraße 95 64295 Darmstadt Fon: +49 6151 3682-2 Fax: +49 6151 3682-400 E-Mail: FORTBILDUNG.SSA.DARMSTADT@KULTUS.HESSEN.DE |
| Hinweis(e) | Kooperationspartner: Schule & Gesundheit: Sucht- & Gewaltprävention, Lehrkräftegesundheit Ansprechpartner: Dr. Hubert Köhler |
| Dozentinnen/Dozenten | Michael Seib |
| Dauer in Halbtagen | 4 |
| Zeitraum | 02.02.2026 14:30 bis 16.03.2026 18:00 |
| Kosten | 0,00€ |
| Ort | Martin-Behaim-Schule Darmstadt, Alsfelder Straße 23, 64289 Darmstadt |
| Veranstaltungsnummer | 0261626401 |
| Interne Veranstaltungsnummer | 51320395 |
Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung muss über die Seiten der Akkreditierungsstelle erfolgen. Suchen Sie dort bitte nach Ihrer Veranstaltung (Veranstaltungsnummer: 0261626401) und folgen Sie den Anweisungen und Hilfen der Akkreditierungsstelle.
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