Hessischer Bildungsserver / Bildungsregion Darmstadt

Individuelle Lernzeiten statt Hausaufgaben im Ganztag - Grundlagen und Praxisbeispiele (feststehende Teilnehmer / ausgebucht)

Thema Individuelle Lernzeiten statt Hausaufgaben im Ganztag - Grundlagen und Praxisbeispiele feststehende Teilnehmer / ausgebucht (feststehende Teilnehmer / ausgebucht)
Inhalt/Beschreibung

Hausaufgaben haben allenfalls einen geringen Nutzen, aber vielfach enorme Nebenwirkungen. Verbesserungen von Hausaufgaben lösen die Probleme nicht. Deshalb sollten die Energien lieber in die Entwicklung von Lernzeiten gesteckt werden. Ganztägig arbeitende Schulen können Hausaufgben wieder dahin zurückholen, wo sie herkommmen und daraus Schulaufgaben machen, die schließlich als individuelle Lernzeiten mit einer neuen methodisch-didaktischen Qualität in den Unterricht integriert werden. Bei diesem Entwicklungsprozess sind die Sichtweisen der beteiligten Akteure, Kinder, Eltern und Lehrkräfte zu berücksichtigen, denn sie rücken Knackpunkte in den Fokus, die gelöst werden müssen. Praxisbeispiele zeigen, wie dies gelingen kann. Die Abschaffung traditioneller Hausaufgaben bedeutet keineswegs einen völligen Verzicht auf häusliches Lernen. Es wird geklärt, wie die häusliche Komponente, einschließlich der Unterstützung durch Eltern, sinnvoll das schulische Lernen ergänzt.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

- Sie lernen in dieser Fortbildung, sich mit den Argumenten Pro und Kontra Hausaufgaben auseinanderzusetzen. Damit sind Sie auf Diskussionen vorbereitet, die in Schulen einsetzen, sobald diese die Einführung von Lernzeiten statt Hausaufgaben planen. Sie können begründen, warum gut gestaltete Lernzeiten sinnvoller als Hausaufgaben sind.
- Sie können zu Hausaufgaben die Sichtweise von Kindern, Eltern und Lehrkräften einnehmen und daraus ableiten, was bei der Gestaltung von Lernzeiten zu beachten ist. Insbesondere lernen sie Knackpunkte kennen, die bei der Einführung von Lernzeiten gelöst werden müssen.
- Lernzeiten lassen verschiedene Ausgestaltungen zu. Diese können sie strukturieren, Modellen zuordnen und mit Praxisbeispielen erklären.
- Sie sehen an den Good Practice-Beispielen, wie Kinder in den Lernzeiten individualisiert arbeiten und sie erkennen, welche didaktisch-methodische Entsprechungen im übrigen Unterricht dieses Lernen ermöglichen.

Medienbildungskompetenzen 3 - Mediennutzung
4 - Medien und Schulentwicklung
Themenbereich Schulorganisation, Schulprojekte, Ganztagsschule
Fächer/Berufsfelder kein Fachbezug
Zielgruppe(n) Eltern, Erzieher/innen, Lehrkräfte (schulinterne Veranst.)
Schulform(en) Grundschule, Vorklasse/Eingangsstufe
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Darmstadt - Dieburg
Anbieter/Veranstalter
Grimm, Wendelin

Westring 30
63110 Rodgau
Fon: 061069594 
Fax:  
E-Mail: grimm.juegesheim@arcor.de
Hinweis(e) schulinterne Veranstaltung
Leitung Wendelin Grimm
Dozentinnen/Dozenten Wendelin Grimm
Dauer in Halbtagen 2
Zeitraum 25.04.2017 08:00 bis 15:30
Kosten 0,00€
Ort Gutenbergschule, Pfungstadt-Eschollbrücken
Veranstaltungsnummer 0147990210
Interne Veranstaltungsnummer 145